Bank- und Kapitalmarktrecht

Wir vertreten Verbraucher gegenüber Kreditinstituten und sonstigen Finanzdienstleistern.

Bankkunden sind zunehmend unzufrieden und enttäuscht. Immer wieder werden von Kreditinstituten verwendete Vertragsklauseln durch den Bundesgerichtshof für fehlerhaft und unwirksam erklärt. Kunden fühlen sich unfair behandelt und fordern ihr Recht ein. Die Gründe sind vielfältig. Fehlgeschlagene Kapitalanlagen führen zu Schadensersatzforderungen gegen Banken oder andere Vermittler, die ausschließlich im eigenen Verdienstinteresse fehlerhaft und irreführend beraten haben. Überhöhte Vorfälligkeitsentschädigungen führen dazu, dass Immobilienkredite widerrufen werden. Sparkassen, die in Sparverträgen über viele Jahre attraktive Sparzinsen fest versprochen haben, wollen sich nicht mehr daran halten. So vielfältig die Vorwürfe gegen Banken sind, so gleichartig ist das Verhalten der Institute gegenüber Schadensersatz- oder Rückabwicklungsforderungen, welche von Kunden erhoben werden. Erfahrungsgemäß weisen Kreditinstitute jegliche gegen sie gerichtete Forderung zurück. Offensichtlich wird damit gerechnet, dass die meisten Betroffenen ihre Ansprüche nicht gerichtlich durchsetzen werden. Ohne anwaltlichen Druck ist kein Entgegenkommen zu erwarten. Mitunter sind gerichtliche Klagen erforderlich. Entsprechend sind Kreditinstitute mit vielen gerichtlichen Verfahren konfrontiert. Sie beauftragen in der Regel hochspezialisierte Anwaltskanzleien, die ausschließlich auf Seiten der Kreditinstitute tätig sind. Dennoch hat die Erfahrung gezeigt, dass berechtigte Ansprüche gegen Banken vor Gericht erfolgreich durchgesetzt werden können. Voraussetzung hierfür ist eine umfassende rechtliche Prüfung des Einzelfalls im Vorfeld und eine sorgfältige Prozessführung.

Wir wollen Ihnen den ersten Schritt zur anwaltlichen Beauftragung so einfach wie möglich machen. Sie brauchen sich keine Sorgen wegen ungewisser Erfolgsaussichten und hoher Anwaltskosten machen. Gerne prüfen wir kostenlos, ob Ihr Fall Aussicht auf Erfolg verspricht und wie weiter vorgegangen werden kann. Schicken Sie uns einfach Ihre Unterlagen. Wir informieren Sie auch über etwaige Kosten und prüfen die Eintrittspflicht einer Rechtsschutzversicherung.

Aktuelle Beiträge:

SCHUFA-Einträge schnellstmöglich löschen lassen (Löschfristen)

In diesem Artikel geht es darum, wie vorgegangen werden kann, um Negativeinträge bei sogenannten Wirtschaftsauskunfteien (SCHUFA, Creditreform, Bürgel, CRIF, Infoscore, IHD…) schnellstmöglich wieder löschen zu lassen. Dabei beschäftigen wir uns hier mit solchen Einträgen, die ursprünglich rechtmäßig erfolgt sind. Unberechtigte SCHUFA-Einträge müssen ohnehin sofort gelöscht werden und können zu Schadensersatzansprüchen führen. Mit der Frage, ob

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Löschungs- und Schadensersatzansprüche wegen unrechtmäßiger SCHUFA-Einträge

Ein negativer SCHUFA-Eintrag ist für Privatpersonen eine wirtschaftliche Katastrophe. Man verliert jegliche Kreditwürdigkeit. Sämtliche Kreditkarten werden sofort gesperrt. Bestellungen im Versandhandel sind nur noch gegen Vorkasse möglich. Banken kündigen Kredite wegen mangelnder „Bonität“. Wenn gekündigte Kredite nicht sofort zurückbezahlt werden können, droht die Insolvenz mit weiteren Folgen wie der Pfändung des Einkommens und des gesamten

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Prämiensparverträge neu berechnen und Nachzahlungen geltend machen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 06.10.2021 – XI ZR 234/20 – die meisten bis dahin offenen Rechtsfragen zugunsten der Prämiensparer entschieden. Danach steht fest, dass alle betroffenen Sparer die Möglichkeit haben, langfristige Sparverträge neu zu berechnen und Zinsen nachzufordern. Dies gilt praktisch für alle üblicherweise vor dem Jahr 2004 abgeschlossenen Sparverträge, welche

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Sparkasse Günzburg-Krumbach kündigt Sparverträge – Zinsen können nachgefordert werden

Mitte Mai 2020 hat die Sparkasse Günzburg-Krumbach sich entschlossen, rund 2500 seit vielen Jahren bestehende Prämiensparverträge zu kündigen. Die Sparkasse beruft sich dabei auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 14.05.2019 – Aktenzeichen XI ZR 345/18), wonach Sparkassen berechtigt sind, Sparverträge zu kündigen, sobald die höchste Prämienstufe erreicht ist. Für betroffene Sparer bedeutet dies, dass

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BGH: EuGH-Entscheidung zur Widerrufsbelehrung bei Darlehensverträgen hilft Darlehensnehmern nicht

Nachdem die Entscheidung des europäischen Gerichtshofs (EuGH vom 26.03.2020 in der Rechtssache C-66/19 ) große Hoffnungen auf eine neue Chance für den Widerrufsjoker geweckt hatte, hat der Bundesgerichtshof nun entschieden, dass die Entscheidung des obersten rechtsprechenden Organs der Europäischen Union auf die Rechtslage in Deutschland keinen Einfluss hat. Der EuGH hatte mit überzeugenden Argumenten entschieden,

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EuGH – Widerrufsinformationen in Darlehensverträgen von Juni 2010 bis März 2016 europarechtswidrig

Mit Urteil vom 26.03.2020 in der Rechtssache C-66/19 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die von Banken und Sparkassen im Zeitraum von Juni 2010 bis März 2016 verwendeten Widerrufsinformationen den Vorgaben des Rechts der Europäischen Union nicht entsprechen. Dabei geht es um folgende Widerrufsbelehrung, die in Darlehensverträgen im genannten Zeitraum enthalten war:   “Widerrufsrecht

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Sparkassen müssen Zinsen auf Sparverträge nachzahlen

In den 1990er und 2000er Jahren haben die Sparkassen in Deutschland verschiedene Arten von Sparverträgen mit attraktiver Verzinsung und zusätzlichen Prämien angeboten. Allerdings enthielten diese Verträge Klauseln zur Zinsanpassung, wonach die Sparkassen die Zinssätze für die Zukunft willkürlich verändern konnten. Dass solche Zinsanpassungsklauseln unwirksam sind, welche nicht das erforderliche Mindestmaß an Kalkulierbarkeit möglicher Zinsänderungen aufweisen,

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Immobiliendarlehensverträge der Sparda-Bank Hessen können widerrufen werden

Darlehensverträge, die im Zeitraum vom 01.09.2002 bis zum 10.06.2010 abgeschlossen wurden, konnten nur bis zum 21.06.2016 widerrufen werden, sofern die im Darlehensvertrag verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft war. Darlehensverträge, die nach dem 10.06.2016 geschlossen wurden, können gegebenenfalls heute noch widerrufen werden. Beispielhaft dafür ist das nachfolgende Urteil des OLG Frankfurt vom 22.08.2018 – 3 U 145/17. Das

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Anstehende EuGH-Entscheidung – Steht die größte Widerrufswelle bei Immobiliendarlehen noch bevor?

Das Landgericht Saarbrücken hält die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Frage der Wirksamkeit von Widerrufsbelehrungen bei Immobiliendarlehen für europarechtswidrig. Mit Aussetzungsbeschluss vom 17.01.2019 – Aktenzeichen 1 O 164/18 – hat das Landgericht Saarbrücken daher den Europäischen Gerichtshof angerufen, der nun darüber entscheiden wird (Aktenzeichen C-66/19), ob die von Kreditinstituten verwendeten Widerrufsinformation (Widerrufsbelehrung) auch unter Berücksichtigung

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Widerruf von Darlehensverträgen – Die nächste Runde für Verträge ab dem Jahr 2010

Mit dem wegweisenden Urteil des Landgerichts Ravensburg vom 21.09.2018 – 2 O 21/18 – wurde erkannt, dass eine fehlerhafte Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und Sparkassen gleichzeitig zur Unwirksamkeit der Widerrufsinformation für Darlehensverträge führt. Betroffen sind praktisch alle Verträge von Banken und Sparkassen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurde stets folgende Klausel verwendet: Der

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