Die DKB hat nach unseren Erkenntnissen zumindest in den Jahren 2004 bis 2009 fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet, die nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 1. Dezember 2010 unter dem Aktenzeichen VIII ZR 82/10, eindeutig als fehlerhaft anzusehen sind. Insbesondere handelt es sich um die Formulierung:

 „Der Lauf der Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.“

Darüber hinaus wurden weitere Fehler festgestellt, wobei im Laufe der Jahre unterschiedliche Widerrufsbelehrungen verwendet wurden.

Gegen die DKB sind wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrungen in den letzten Jahren unzählige Urteile von diversen Gerichten in Deutschland ergangen. Betroffen sind wohl alle Darlehensverträge in dem Zeitraum von 2002 bis 2008. Insbesondere das für den Sitz der Bank zuständige Landgericht Berlin urteilt mittlerweile geschlossen gegen die DKB. Auch das als Berufungsgericht zuständige Kammergericht Berlin hat die DKB bereits verurteilt (Kammergericht Berlin, Urteil vom 22.12.2014 – 24 U 169/13). Umso erstaunlicher ist, dass die DKB bislang außergerichtlich keine Vergleichsbereitschaft zeigt.

Unsere Kanzlei hat gegen die DKB erfolgreiche Urteile vor folgenden Gerichten erzielt:

Landgericht Berlin, Az.: 38 O 360/14, 3 O 211/14, 4 O 457/14, 21 O 173/15, 10 O 276/14, etc.

Landgericht Potsdam, Az.: 8 O 339/14, 8 O 336/14

Landgericht Ingolstadt / OLG München, Az.:41 O 729/14 Fin,
17 U 4803/14 (rechtskräftig)

Landgericht Offenburg, Az.: 3 O 211/14

Landgericht Memmingen, Az.: 35 O 1496/15

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